Lasereingriffe

Der Laser ist in der Augenheilkunde von heute nicht mehr wegzudenken. Er ersetzt viele Operationen. Die modernen Laser sind gut zu dosieren und senken das Risiko einer Komplikation auf ein Minimum.

"Was kann man denn mit einem Laser behandeln?"

Verschiedene Arten des Lasers haben die Therapiemöglichkeiten stark erweitert. In unserer Praxis können wir

  • Netzhautveränderungen bei Diabetes mellitus aufhalten und teilweise rückgängig machen
  • Löcher und Degenerationen der Netzhaut befestigen und eine Ablösung verhindern
  • Eingriffe am Abfluss des Kammerwassers durchführen und so den Augeninnendruck senken
  • in speziellen Fällen Gefäßwucherungen der Netzhautmitte ("feuchte" Maculadegeneration) stoppen
  • den Nachstar nach einer Kataraktoperation endgültig beseitigen
  • bei bestimmten Formen des Grünen Stares (Glaukom) eine starke Steigerung des Innendruckes (sog. "Glaukomanfall") verhindern

Lasereingriffe sind in der Regel völlig schmerzlos, die Dauer beträgt je nach Eingriff zwischen zwei und fünf Minuten.

"Wie funktioniert so ein Laser?"

In unserer Praxis setzen wir mehrere Arten von Lasern ein. Bei der einen Art werden im Auge mikroskopisch kleine Hitzestellen appliziert. Durch die dort eintretende Vernarbung wird die Durchblutung verbessert, die Ausscheidung schädlicher Substanzen verhindert und eine bessere Heilung des Gewebes gesichert. Die andere Art des Lasers führt zur Pulverisierung mikroskopisch kleiner Gewebebereiche, um erkranktes Gewebe zu zerstören oder überflüssiges Gewebe zu beseitigen.

Beim grünen Star (Glaukom) kann man zwei Laserarten unterscheiden. Die bisherige LTP (Lasertrabekuloplastik) wird zunehmend von der  SLT (Selektive Lasertrabekuloplastik) abgelöst. Dabei ermöglicht eine besondere technische Ausstattung ein schonendes "Freiräumen" der verschlossenen Kammerwasserabflüsse im Auge. Wir wählen das jeweils für Sie beste Verfahren aus.

LTP-Laser
SLT-Laser